Lexikon des Kfz und Autoleasing


Andienungsrecht

Sollte der Verkäufer der Leasings, sich das Recht einräumen das Fahrzeug nach Ende des Leasingvertrages an den Abnehmer des Leasingvertrages zu verkaufen und der Abnehmer verpflichtet sich zur Annahme, nennt man das Andienungsrecht. Dabei besitzt der Verkäufer des Leasings das Recht, das Fahrzeug auch anderen zu verkaufen und es zur Verfügung zu stellen. Der Kaufpreis ordnet sich nach dem Wert welcher als Rest im Leasingvertrag angegeben wurde. Das ganze ist allerdings nur mit einem Teilamortisationsvertrag gültig.

 

Grundmietzeit

Wenn man die Dauer des Leasingvertrages beschreiben will, nennt man das Grundmietzeit.
Die Leasingzeit kann 24-60 Monate dauern, doch die meisten Anbieter konzentrieren sich auf Leasingverträge mit einer Laufzeit von 3 Jahren bzw. 36 Monaten. Ein Steuervorteil kann dabei nur durch folgende Bedingungen erzielt werden: So darf man nicht unter  40% der normalen Nutzungsdauer kommen und 90% nicht überschreiten. Das Ganze gilt während des Leasingzeitraums. Nach dem Ende des Leasingvertrages hat die Grundmietzeit natürlich auch Auswirkungen auf den Restwert.

 

Leasingrate


Eine Leasingrate ist eine monatliche Summe die während der Dauer des Leasingvertrages entrichtet werden muss. Eine Leasingrate beinhaltet einen möglichen Wertverlust, die Ausgaben die der Verkäufer des Leasings tragen muss und eine Summer für das Überlassen des Fahrzeugs. Eine Leasingrate wird monatlich bezahlt und kann bei einem Firmenleasing auch steuerliche Vorteile bringen. Die Höhe der Raten wird durch verschiedene Faktoren berechnet wie zum Beispiel die  Nutzungsdauer und der Wert der aktuellen Zinsen am Kapitalmarkt. Wichtig sind auch die Faktoren welche Zahlungen am Anfang des Vertrages stattfanden, sowie der Restwert, für den man am Ende das Fahrzeug erwerben kann.

 

Minderkilometer

Bei Leasingverträgen die auf Basis von gefahrenen Kilometern abgeschlossen werden kommen Minderkilometer zum Einsatz bzw. spielen hier eine Rolle. Bei einem solchen Leasingvertrag bindet sich der Abnehmer des Leasingvertrages daran, dass er nur eine bestimmte Anzahl von Kilometern fährt, solange der Vertrag anhält. Sollte der Abnehmer des Leasings weniger als die erlaubte Menge an Kilometern während der Dauer des Vertrages fahren spricht man von Minderkilometern. Damit der Leasingabnehmer etwas Positives daraus zieht wird jeder Minderkilometer dem jeweiligen Anbieter nach vergütet. In der Regel gilt das ganze aber erst ab einer bestimmten unterschrittenen Kilometeranzahl. Der Vorteil bei Minderkilometern, ist dass dem Leasingabnehmer kein Wertverlust entsteht.

 

Sonderzahlung

Wenn ein Leasingvertrag abgeschlossen wird, besteht die Möglichkeit einer Sonderzahlung. Durch eine solche Sonderzahlung kann die monatliche Leasingrate gesenkt werden. Eine Möglichkeit der Sonderzahlung ist dabei das alte Fahrzeug zu verkaufen und den Erlös als Sonderzahlung einzusetzen. Wie man es bei einem normalen Autokauf kennt, kann man diese Sonderzahlung auch mit einer normalen Anzahlung vergleichen. Eine Sonderzahlung beläuft sich meistens auf 20% bis 30%.

 

Teilamortisationsleasing

Sollte bei einem ausgelaufenen Leasingvertrag am Ende ein Restwert übrig bleiben, nennt man das Teilamortisationsleasing. Genauer gesagt heißt das, dass nicht der ganze Kaufpreis durch die monatlichen Leasingraten bezahlt wird. Im Gegensatz hierzu gibt es dann auch das Vollamortisationsleasing, welches bedeutet, dass der ganze Kaufpreis des Fahrzeugs durch die monatlichen Raten abgedeckt wurde. Beliebter ist allerdings das Teilamortisationsleasing, womit am Ende ein Restwert übrig bleibt.