Erstmals Elektroauto billiger als Benziner

Bisher galten die hohen Kosten als entscheidender Wettbewerbsnachteil für Elektroautos. Doch nun liefert der Hamburger Fahrzeugumbauer Karabag mit seinem bewegten 500 E den Gegenbeweis. Das Elektroauto punktet gegenüber dem vergleichbaren Fiat 500 vor allem durch seine geringeren Betriebs- und Unterhaltungskosten.

Elektroauto im schicken Blechkleid
Auf den ersten Blick ist der Karabag 500 E nicht als Elektroauto zu erkennen. Versteckt unter dem schicken Blechkleid eines Kleinwagens hat das Elektroauto durchaus einiges zu bieten. Eine Akkufüllung reicht für durchschnittlich 100 Kilometer, was ihn zu einem tauglich Begleiter im Stadtverkehr macht. Zudem soll er laut den Angaben des Herstellers günstiger unterwegs sein als ein Benziner.

Elektroauto vs. Benziner
Stimmen die Angaben des Herstellers, dann würde dies schon eine kleine Revolution auf dem Markt für Elektroautos bedeuten. Bisher sind neben der geringen Reichweite vor allem die immensen Kosten ausschlaggebend für die geringen Verkaufszahlen. Nimmt man Mitsubishi als Beispiel, kostet hier der Kleinwagen Mitsubishi i-MiEV imposante 34 390 Euro. Mercedes bietet seine A-Klasse aufgrund der geringen Absatzchancen erst gar nicht zum Verkauf an. Ein Elektroauto der A-Klasse ist ausschließlich als Leasingfahrzeug zu haben. Dagegen bietet Karabag den 500 E für 19 900 Euro an. Dies ist zwar für einen Kleinwagen immer noch ein stolzer Preis, im Verhältnis zu anderen Elektroautos jedoch ein absolutes Schnäppchen. Das Elektroauto punktet vor allem beim Verbrauch. Auf 100 Kilometern verbraucht dieser 13,2 Kilowattstunden, was einem Preis von 2,77 Euro entspricht. Hier liegen die Kosten des vergleichbaren Benziners fast viermal so hoch.

Komfortabel zu Hause tanken
Wer sein Elektroauto zu Hause auftanken möchte, benötigt dafür mehr als eine gewöhnliche Steckdose. Mit einer entsprechenden Starkstrom-Powerstation lässt sich der Akku innerhalb von nur 3 Stunden komplett aufladen. Neben dem Vorteil nie mehr an einer Tankstelle anstehen zu müssen bringt das Auftanken zu Hause auch finanzielle Vorteile. Über einen Vergleich lässt sich schnell der günstigste Stromanbieter finden. Günstiger Strom wird heutzutage von einer großen Anzahl an Stromdiscountern angeboten. So lässt sich zum bequemen Auftanken auch noch eine Menge Geld sparen.

Den günstigsten Stromanbieter online finden
Gerade wer durch ein Elektroauto einen relativ hohen Stromverbrauch hat, sollte vor allem auf einen günstigen Stromanbieter achten. Wer künftig günstiger Strom beziehen möchte, sollte vorab im Internet einen online Stromanbietervergleich durchführen. Je nach Region stehen dem Verbraucher ca. 100 verschiedene Anbieter zur Verfügung. Für einen Stromvergleich benötigt man nur die Postleitzahl des Wohnortes sowie den jährlichen Stromverbrauch. Anhand der eingegebenen Daten ermittelt der Stromrechner alle in Frage kommenden Stromanbieter und vergleicht deren Preise. Zudem errechnet dieser auch direkt die jährliche Ersparnis gegenüber dem regionalen Grundversorger.

Günstiger Strom aus erneuerbaren Energien
Elektroautos können künftig einen wichtigen Beitrag für eine saubere Umwelt leisten. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, hierfür Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. So tragen Verbraucher gleich doppelt zu einem geringeren Ausstoß an CO2 bei. Mittlerweile bieten viele Energieversorger ihren Ökostrom zu den gleichen günstigen Konditionen an wie Strom aus fossilen Energieträgern. Bei einem Strompreisvergleich können Verbraucher über die entsprechende Filteroption speziell nach Tarifen mit Ökostrom suchen. Dadurch erhält der Nutzer ausschließlich Tarife angezeigt, bei denen der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Wer ganz sicher gehen möchte, wie der betreffende Strom gewonnen wird, sollte auf die entsprechenden Zertifikate achten. Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.stromanbieterwechseln.org